Willkommen bei der rechtsarchäologischen Sammlung Karls von Amira (1848-1930)

Die Seiten präsentieren das vollständig digitalisierte Bildmaterial der rechtsarchäologischen Sammlung Karls von Amira mit unterschiedlichsten Darstellungen rechtlichen Inhalts wie Gerichtszenen, Strafen, Gottesurteile und Eide.

Die rechtsarchäologische Sammlung besteht aus ca. 1900 unterschiedlichen Bildträgern wie Handzeichnungen, Kupferstichen, Photographien, Radierungen, Postkarten, Aquarellen und Pausen. Bedeutend ist die hohe Anzahl an zeitgenässisch originalen Bildern (ca. 500 Blätter). Die Sammlung ist Bestandteil des unedierten Nachlasses des Rechtshistorikers und Begründers der Rechtsarchäologie Karl von Amira und befindet sich heute im Besitz des Leopold-Wenger-Instituts in München.

Die Bereitstellung der Sammlung soll auch als Ersatz für den nie fertig gestellten Atlas zur Rechtsarchäologie dienen, den Karl von Amira auf der Basis dieser Bildersammlung erstellen wollte. Die auf den Blättern zu sehenden Ordnungsziffern stammen von Karl von Amira und verweisen auf den geplanten Atlas. Die Sammlung ist somit einerseits Quelle, andererseits selbst ein Dokument der Wissenschaftsgeschichte.

Die Blätter der Sammlung sind thematisch gegliedert in 103 Mappen verteilt. Die Erschließung des Materials erfolgte mit Hilfe einer Datenbank und ermöglicht die gezielte Suche innerhalb der Sammlung.

Ausführliche Informationen über die Sammlung entnehmen Sie bitte dem Aufsatz Schmoeckel, Mathias, Karl von Amira und die Anfänge der Rechtsärchäologie. Die rechtsarchäologische Sammlung Karl von Amiras am Leopold-Wenger-Institut. Zeitschrift für Rechtsäarchäologie und Rechtliche Volkskunde 17 (1997), S. 67-81 (PDF-Datei 14MB)

© Leopold-Wenger-Institut und MDZ/Digitale Bibliothek